Weihnachten in Corona Zeiten

 

 

 

Diese Weihnachtsvideobotschaft von mir, die aus dem Stück „O du fröhliche” am Klavier besteht, sowie aus einer Ansprache an Euch, soll die Weihnachtszeit ohne Kunsttreff etwas schöner machen. Vielleicht bekommt Ihr ja auch Lust durch dieses Video selber eine Weihnachtsbotschaft zu machen, die ich dann auf dieser Seite veröffentlichen kann. Auf diese Möglichkeit komme ich in dem Video auch noch zu sprechen. Bei Fragen dazu könnt Ihr mich auch gerne jederzeit anrufen oder eine Mail schreiben.

 

Mein zweites Weihnachtsvideo beginnt in meinem Büro mit der Weihnachtspyramide und nimmt euch dann mit zu unserem Weihnachtsbaum im Wohnzimmer, wo ich dann Stille Nacht, heilige Nacht am Klavier spiele. Das ganze ist aus zwei Blickwinkel gefilmt. Leider bin ich bei der einen Ansicht etwas überstrahlt. Der Anfang des Videos mit der Weihnachtspyramide ist mit Süßer die Glocken nie klingen, dass ich ebenfalls am Klavier spiele hinterlegt. Die Impressionen von unserer Weihnachtsdekoration liefere ich mit einer Slideshow noch die nächsten Tage nach. Ich wollte die Bilder nicht in das Video integrieren, dass es nicht zu lang wird.

 

Mit dieser Slideshow könnt Ihr euch jetzt noch ansehen, wie es heute bei uns an Weihnachten aussieht. Als Hintergrundmusik habe ich dazu noch „Ihr Kinderlein kommet”  auf meinem Klavier gespielt.

5 Kommentare zu „Weihnachten in Corona Zeiten“

  1. Alexander Reichert

    Dieses Jahr müssen wir leider verstärkt durch Corona auch mit starken Einschränkungen in der Weihnachtzeit leben. Nicht nur, dass keine Weihnachtsmärkte öffnen dürfen, so gelten auch verstärkte Kontaktbeschränkungen, die uns höchstwahrscheinlich auch die Festtage mit der eigenen Familie erschweren werden. Hinzukommt, dass der Schwarzwald-Baar-Kreis auch einer der stärkst betroffenen Kreise in Baden-Württemberg ist und Villingen-Schwenningen sowie Donaueschingen zu den Hotspots in unserem Kreis zählen (Allgemeinverfügung) . Wie geht Ihr mit diesen erschwerten Bedingungen um und wie werdet Ihr Weihnachten feiern. Wenn Ihr Lust habt schreibt doch einen Kommentar, wie Ihr die kritische Zeit erlebt und was Ihr für das größte Fest des Jahres plant.

    1. Hallo, wir haben das erste mal im Leben an Heiligabend den Fernseher eingeschaltet. Zuerst haben wir einen Gottesdienst angesehen und jetzt hören wir im Hintergrund Musik.
      Anstatt heute Nachmittag einen langen Spaziergang zu unternehmen, sind wir unterm Schirm durch die Stadt geschlendert. Christbäume gucken.

      1. Alexander Reichert

        Heiligabend gestern und heute

        Lange Zeit war es für unsere Familie das größte am Heiligen Abend nachmittags in die Kirche zu gehen. Da aber an solchen Hochfesten die Kirchen auch von Leuten gefüllt werden, die sonst eher nicht die Gottesdienste besuchen, wurde der Platz sehr schnell knapp. Dieses führte dazu, dass wir in unserer Hamburger Zeit, wo wir ca. 17 Jahre verbrachten, dieses Vorhaben schnell drangeben mussten. Mehrfach mussten wir zusehen, dass sich selbst in Vororten wie Blankenese vor der Kirche an Heiligabend derartig lange Schlangen bildeten, dass man keinen Sitzplatz mehr ergattern hätte können.

        Wir entschlossen uns damals als Alternative, den Hauptgottesdienst in der St. Michaelis Kirche in Hamburg an einem der beiden Weihnachtstage zu besuchen. Wir hatten zwar dafür eine Anfahrt von ca. einer halben Stunde, diese wurde aber durch ein einmaliges barockes Klangerlebnis mit 6 Orgeln aus über 10.000 Pfeifen entschädigt https://www.st-michaelis.de/michel-musik/die-orgeln. Untermalt wurde dieses weihnachtliche Klangerlebnis auch durch das Auftreten mehrere Chöre, die damit das Rahmenprogramm lieferten. Besonders in Norddeutschland ist eine so imposante barocke Kirche etwas ganz außergewöhnliches. Umso mehr freut es mich auch, dass der Michel immer noch als Hauptwahrzeichen der Stadt Hamburg gilt und nicht komplett von der Elbphilharmonie verdrängt werden konnte. Es ist in der Tat auch sinnvoll, unterschiedlichen Baustilen und Epochen nebeneinander eine Chance zu geben, zumal man schwer ein altehrwürdiges Gotteshaus mit einem modernen Konzerthaus vergleichen kann. Sicherlich gibt es für den einen oder anderen Baustil unterschiedliche Befürworter und doch scheint es mir so zu sein, dass der Michel auch über die Glaubensgrenzen hinaus immer ein hohes Ansehen genoss. Dieses hat glücklicherweise wohl auch dazu geführt, dass er durch viele Unterstützer durch dieses schwere Corona-Jahr gekommen ist.


        Hamburger Michel 2020 in der Weihnachtszeit mit freundlicher Genehmigung von Hauptpastor Alexander Röder
        (Foto: Pastorin Julia Atze)

        Weitere Impressionen zum Michel erhaltet Ihr unter anderem auch in dem Video zur Weihnachts-Online-Andacht https://www.st-michaelis.de/gottesdienste/weihnachten-am-michel . Da diese Videos auf YouTube hochgeladen sind werden bei ihrem Aufruf personenbezogenen Daten übermittelt. Dieses erfolgt allerdings erst beim Klick auf die entsprechende Veranstaltung, da die Videos nicht auf der Homepage vom Michel eingestellt sind.

        Alexander Röder, Hauptpastor an St. Michaelis schrieb mir heute am 28.12.2020 zu dem Bild:

        Sehr geehrter Herr Reichert,

        vielen Dank für Ihre Anfrage. Es freut uns, dass Sie auf der Internetseite Ihres Kunstvereins über den Michel berichten möchten. Wir haben in diesem Jahr trotz der Pandemie sehr schöne Weihnachtsgottesdienste gefeiert – ganz anders als sonst, weil nur sehr wenige Menschen mitfeiern konnten und wir musikalisch völlig anders planen mussten, aber dafür sehr intensiv und konzentriert. Die Menschen, die gekommen sind, waren außerordentlich dankbar, dass überhaupt Gottesdienste angeboten wurden, weil auch hier in Hamburg viele Gemeinden ihre Gottesdienste schon zu Weihnachten abgesagt haben. Wir haben mit dem heutigen Tag bis zum 10. Januar alle Gottesdienste abgesagt – schweren Herzens, aber um kein Risiko einzugehen bei den vielen Kontakten, die es familiär und im Freundeskreis über Weihnachten gegeben hat.

        Ich schicke Ihnen unten ein Foto aus dem weihnachtlich geschmückten Michel, das Sie gern auf Ihrer Webseite verwenden dürfen. Meine Kollegin Pastorin Julia Atze hat es aufgenommen.
        Ich wünsche Ihnen Glück, Erfolg, Freude, Gesundheit und Gottes Segen für das neue Jahr!

        Herzliche Grüße

        Alexander Röder

        (Fotos: Alexander Reichert)

        Für uns hatte diese Entscheidung auch noch den Vorteil, dass wir einen entspannteren Heiligabend erleben konnten und auch der Weihnachtsgottesdienst nicht mit unserer Bescherung ins Gehege kam. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass ich erstens in der Hauptzeit noch sehr krank war (Leukämie mit Begleiterscheinungen) und zumal noch in einem Alter, wo die Bescherung noch eine besondere Bedeutung hat. Das Fernsehen haben wir meistens an Heiligabend nicht pünktlich erreicht. Deswegen haben wir oftmals schöne Sendungen voraufgezeichnet.

        Seit 2015 das Jahr, wo meine Mutter starb, hat sich sowieso einiges bei uns geändert. Die Zeit, wo wir früher mal versucht haben, in die Kirche zu gehen, was ja meistens gescheitert ist, haben wir die letzten Jahre das Grab von meiner Mutter besucht, wo mein Vater seit dem Tod meiner Mutter ein Bäumchen hingestellt hat. Dieses Jahr haben wir dann wegen Corona auf den späten Besuch verzichtet. Das Fernsehen hat auch heute nicht eine so große Bedeutung und eine Bescherung machen wir heute sowieso nicht mehr und trotzdem ist es bei uns sehr schön weihnachtlich.


        Grab von meiner Mutter in Bad Dürrheim
        (Foto: Alexander Reichert)

        Das Weihnachtsbaum ansehen habe ich schon bei Dunkelheit in der Adventszeit erledigt. Es war sehr schön die festlich geschmückten Häuser anzusehen und ein paar Fotos zu machen.

        Wie es bei uns heute an Weihnachten aussieht, könnt Ihr Euch oben in der Slideshow ansehen.

  2. Alexander Reichert

    Ich wünsche allen Vereinsmitgliedern, Kunstschaffenden und Kunstfreunden ein Gutes Neues Jahr in dem Corona immer weniger unser aller Leben beeinflusst und an Bedeutung verliert. Ich wünsche uns allen ein Jahr ohne Kontakteinschränkungen und wieder mehr Spaß am Leben.

    Damit Ihr trotz des Böllerverbotes noch wisst, wie ein schönes Feurwerk aussieht findet Ihr hier im Beitrag ein Bild vom Lichterfest 2019

    Feuerwerk beim Lichterfest 2019 (Foto: Achim Reichert)
    Lichterfest 2019 Bad Dürrheim im Bild (Foto: Achim Reichert)

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