Alexander Reichert

Ich bin 1973 in Nürnberg geboren, habe mit meinen Eltern die längste Zeit in und um Hamburg herum gewohnt, und lebe nun seit 2010 in Bad Dürrheim.

Interesse an Kunst im weitesten Sinne hatte ich schon von frühester Kindheit an. Ich habe gerne gemalt, das Talent dafür wohl von meiner Mutter geerbt, gesungen und fotografiert. Die jüngeren Leute würden vielleicht einwenden, was denn am Fotografieren Kunst sein soll; man brauche dafür doch nur auf den Auslöser zu drücken. Dabei muss man aber bedenken, dass man früher beim Fotografieren noch alles von Hand einstellen musste. Zudem fängt die Kunst des Fotografierens bei der Motivsuche an und der Schaffung optimaler Verhältnisse für die Aufnahme.

Im 11. Lebensjahr bin ich an Leukämie erkrankt und war bis zum 18. Lebensjahr abwechselnd in stationärer und ambulanter Behandlung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. An den Nebenwirkungen der Therapie leide ich noch bis heute. Sie werden eher mehr als weniger. Ich habe jahrelang keine reguläre Schule besuchen können und mir mein heutiges Wissen wesentlich mühsamer auf andere Weise aneignen müssen. Immerhin habe ich auf alternativen Wegen den Realschulabschluss als Fremdenprüfung und die Fachhochschulreife geschafft.

Lange Zeit habe ich davon geträumt, das Singen vielleicht doch noch zu meinem Beruf machen zu können. Leider musste ich aber erkennen, dass Neigung und Talent dazu nicht ausreichen; für mich wäre der Beruf zu anstrengend gewesen. Nicht nur vom Atemvolumen her, sondern auch vom langen Stehen. Schließlich saß ich jahrelang im Rollstuhl und benötigte anschließend jahrelang Krücken.

Während meiner akuten Krankheitszeit habe ich mich daher besonders auf´s Malen verlegt. Ich brauchte etwas, was mich ablenkt und wenig Kraft kostet: Anfangs mit Aquarellfarben, später dann auch mit Wasser  vermalbaren Farbkreiden. Heute male ich computergestützte Illustrationen mit einem Stifttablett. Computer, Stift und Software helfen mir nur bei der Erstellung einer Grafik. Die eigentliche Zeichnung erfolgt wie bei einem Malstift oder einem Pinsel weiterhin von Hand. Das Erzeugnis ist also weiterhin Handarbeit. Durch feine Abstufung von Licht, Schatten und Farben erreichte ich bei einem Motiv aus Valletta, der Hauptstadt von Malta, eine ausgeprägte räumliche Tiefe.

Nach der Akutphase meiner Krankheit habe ich mir dann noch autodidaktisch das Klavierspielen beigebracht. Natürlich habe ich mich über das Lob von Mitstudenten und Dozenten gefreut, als ich mich ganz unkonventionell an einen Flügel in der Eingangshalle der Hochschule der Medien in Stuttgart gesetzt und gespielt habe.

Als Grafik- und Webdesigner bin ich kreativ tätig, wenngleich zur Umsetzung der Kreativität auch viel Technik gehört. Von meinen Interessen und meinem Wesen her fühle ich mich aber mehr als Künstler wie als Techniker. Dazu passt auch meine Mitgliedschaft und mein Engagement im hiesigen Kunstverein.

Meine Adresse und weitere Informationen:

Alexander Reichert
Silcherallee 3, 78073 Bad Dürrheim
Telefon: 07726 9393253
E-Mail: alexander.reichert.1@t-online.de
URL: https://www.alexander-reichert.design/atelier.html oder  https://www.achim-reichert.de/sohn-alexander-reichert/

Von mir gestaltet und betreut:

www.kunst-bd.de
www.bad-duerrheim-im-bild.de

 

Ausstellungen

2017 Themenausstellung: „Was bedeutet Europa” vom 23.05. –  05.06.
mit einem Bild der MS Europa vor dem Vesuv.
(Technik: Vektorgrafik am Computer über Stifttablett)

2019 Leseraum im Haus des Gastes, Bad Dürrheim, ab 29.03.
mit einem Motiv aus Valletta (Malta), der kleinsten Hauptstadt Europas. (Technik Vektorgrafik am Computer über Stifttablett)

 

Für eine vergrößerte Ansicht bitte ins Bild klicken.  zurück zur Übersicht


 

Frühwerke

 

Mit Stifttablett erstellte Vektorgrafiken (ab 2010)

 

 

Gesang

 

Gesangshörprobe: Wolgalied ohne Begleitung (aus urheberrechtlichen Gründen)

 

Fotos

 

 

Klavierspiel

 

Mondscheinsonate Opus 27 Nr.2, 1. Satz / Ludwig von Beethoven